Monat: Dezember 2022

4. Adventstag

4. Adventstag

Kirschblüten an Weihnachten

Barbaratag und andere Wunder: Orakel und Glücksbringer zur Weihnachtszeit

4. Dezember

Geh in den Garten am Barbaratag.

Geh zu dem kahlen Kirschbaum und sag:

Kurz ist der Tag, grau ist die Zeit

der Winter beginnt, der Frühling ist weit.

Doch in drei Wochen, da wird es geschehen:

Wir feiern ein Fest, wie der Winter so schön.

Baum, einen Zweig gib du mir von dir.

Ist er auch kahl,

ich nehm ihn mir.

Und er wird blühen in seliger Pracht

mitten im Winter in der heiligen Nacht.

Josef Guggenmoos

Wenn du heute am Barbaratag, einen Kirschzweig vom Baum schneidest und an einen warmen Ort in lauwarmes Wasser stellst, kannst du dich an Weihnachten über ein blühendes Wunder freuen.

It’s magic

So ein Barbarazweig ist nicht nur schön anzusehen, sondern soll auch Glück und Segen bringen. Je mehr Blüten aufgehen, desto besser läuft es für dich in der Liebe.

3. Adventstag

3. Adventstag

Nahrung

Was brauchen wir Lebewesen um Leben zu können?

Meerschweinchen lieben Erdlöcher und Salat, der Kaktus kommt mit ganz wenig Wasser aus und braucht viel Sonne, mein Körper verlangt nach Wasser, gutem Essen, Sonne, Bewegung und mein Geist will mit Wissen gefüttert werden. Meine Seele braucht einen ausgewogenen, nährenden Speiseplan.

Seelennahrung umschreibt alles was wirklich gut tut.

  • Sonne, Licht und Wärme
  • Tanzen, Bewegung, Yoga, Spaziergänge, Wandern, Bachwaten, Pfützensprünge, Luftsprünge
  • Wasser, Geplätscher, Wellen, See, Meer,
  • Lachen, bewusst Atmen, Singen, Musik, Stille, Ruhe, Meditation
  • Dankbarkeit, Demut, Erfolge, Nächstenliebe, Selbstliebe, Liebe zu allen Lebewesen
  • Schenken, Zusammensein, Geben, Erhalten, Berühren, Liebkosen
  • Freude, Freunde, Sterngucken, Erzählen, Zuhören, Teilen
  • und hier was deiner Seele gut tut
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Frühstücken Orangen, Kaki, Mandarine mit Haferflocken, Hafermilch, Kokosjoghurt (vegan), gerösteten Mandeln und etwas Accaipulver

Achtsames Essen tut uns gut

Indische Suppe
Indische Suppe Rezept für zwei Personen
2 Teelöffel Kokosöl erhitzen
1 Prise Chiliflakes, 1 feingehackte Frühlingszwiebel,  im Öl anbraten, 2 Zehen Knoblauch und ein Stück gehackten Ingwer dazugeben. 
1 Kg geschälten und in Stücke geschnittenen Butternusskürbis, eine geschälte Süsskartoffel in Stücken, 1,5 Teelöffel Garam Masala, einen halben Teelöffel gemahlenen Kreuzkümmel, etwas weissen Pfeffer ebenfalls in die Pfanne geben.
Das Angebratene mit 6 dl-1L Gemüsebrühe löschen und ca. 30 Minuten köcheln
lassen.
Die Suppe vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen, 2,5 dl Kokosmilch und den Saft von einer Orange dazugeben.
Die Suppe pürieren, evtl. mit Meersalz würzen und etwas Koreander oder Petersilie garnieren.
Dazu passt Naan oder eine Suppeneinlage von roten Linsen (ca.50 Gramm die letzte Viertelstunde in der Suppe mitkochen)

2. Adventstag

2. Adventstag

Wo bin ich?

Mit dieser Frage bin ich heute Morgen aufgewacht. Den Blick zum Dachfenster gerichtet, hinaus ins Dunkle. Die Zehenspitzen angehoben und aufgerichtet, brachten mich dem Himmel etwas näher. Die Orientierungsfrage begleitete mich durch den Tag, liess mich immer wieder innehalten. Wo bin ich? Ich schloss die Augen, wo immer ich mich gerade befand, spührte unter mir die Erde, über mir die Berührung mit dem Horizont. Um mich herum öffnete sich diese Weite. Als ich mich ein paar Mal um die eigene Achse gedreht hatte, wusste ich nicht mehr in welche Himmelsrichtung meine Nase schaute. Also blieb ich weiter stehen wie ein Berg, nahm erneut Kontakt zum Boden auf, richtete mein Antlitz empor und liess den Wind einen Mantel um mich legen. Ich merkte, wie sich Standhaftigkeit und Kraft in mir spürbar machte, wie ich präsent und gegenwärtig wurde. Später stellte ich fest, dass ich mich einen kurzen Moment von oben betrachten konnte. Ich schrumpfte zu einem kleinen Pünktchen in diesem Universum. Wieder bei mir angekommen fühlte ich mich grossartig. Vor allem hat mich diese kurze Gedankenreise erfahren lassen, meinen Platz im Weltraum gefunden zu haben.

Hast du Lust, dich durch Raum und Zeit führen zu lassen und die Magie des Gewahrseins zu entdecken?

Meditation durch den Raum

Nimm eine sitzende oder stehende Haltung ein. Die Wirbelsäule ist aufgerichtet, der Scheitel strebt zum Himmel. Schliesse die Augen und finde dich an diesem Ort, wo du gerade bist, ein.

Lass den Atem ruhig fliessen.

Spüre den Kontakt zum Boden.
Stosse deine Füsse sanft zur Erde und nimm bei jeder Einatmung wahr, wie du dich verwurzelst.

Gehe mit der Aufmerksamkeit zu deinem Scheitel. Entlasse jede Ausatmung himmelwärts, strebe mit deinem ganzen Sein nach oben und richte dich bei jeder Einatmung noch etwas mehr auf.

Atme weiter, finde deinen Rhythmus, sei präsent und wach.

Spüre die Kraft der Atmung. Spüre wie Energie durch deinen gesamten Körper fliesst.

Nimm nun in Gedanken den Raum wahr in dem du dich gerade befindest. Was befindet sich links und rechts von dir?

Wie sieht es vorne und hinter dir aus? 

Stelle dir vor, wie der Raum unter dem Raum und der Raum über dem Raum aussieht.

Enferne dich nun gedanklich von deinem meditierenden Körper, wie ein Vogel. Betrachte dich von oben und geh immer weiter weg. Immer weiter nach oben.
Verlasse die Erde, schwebe federleicht durch den Kosmos. Behalte dich als winziges Pünktchen im Auge.

Verbringe ein paar Minuten in der Unendlichkeit.
Spüre diesen weiten, endlos grossen Raum des grenzenlosen Universums.

Komme langsam wieder zu dir zurück.

Spüre erneut deine vollständige Präsenz.

Spüre erneut den Ort, den du für diese Meditation ausgesucht hast.

Erspüre nochmals den Raum in dem du dich befindest und öffne danach langsam die Augen.

Wenn du deine eigene Stimme hören magst, spreche den Text auf Band. Du kannst so prima meditieren.

Namaste

Achtsamkeitschallenge im Advent

Achtsamkeitschallenge im Advent

Namaste du wundervolle Lichterseele

1.Adventstag

Auf meiner Hundespaziergangstour gibt es eine Frau, die Barbara. Wir begegnen uns ab und zu. Unsere Hunde mögen sich. Obwohl wir uns kaum kennen und wenig voneinander wissen, sind es immer freudvolle Begegnungen. Die Hunde beschnüffeln sich, Barbara und ich erzählen einander Anekdoten, die unseren kleinen Welten entstammen. Es geht hierbei keineswegs um Lappalien oder unbedeutenden Smalltalk. Nein, es sind Beobachtungen die das Leben schreibt. Jedes Mal wenn ich Barbara getroffen habe, bin ich um eine Geschichte reicher oder leichter, je nach dem ob ich zugehört oder erzählt habe. Und es ist gut möglich, dass ich vor dem Walk genervt, traurig oder verletzt war. Nachher fühle ich mich immer besser.
Solche heilsamen Begegnungen bewirken ganz viel im Leben. Sie sind Balsam für die Seele und versorgen das Herz mit kosmischer Liebe. 

Zu diesem ersten Adventstag wünsche ich dir eine ganz eigene Barbara.