Monat: Februar 2019

Seniorenyogalehrer

Seniorenyogalehrer

Seniorenyogalehrerausbildung 2019

Vor zwei Wochen durfte ich mit 21 Menschen aus der ganzen Schweiz vier äusserst lehrreiche Ausbildungstage verbringen. Als Einstieg führte uns Andrea Roder durch den Anatomieblock. Mit ihrer lebendigen Art und der spürbaren Leidenschaft einer Physiotherapeutin, gewährte sie uns tiefere Einblicke in den menschlichen Körper und dessen Funktionalität. Der Fokus lag bei den Gelenken, der Wirbelsäule, den Bandscheiben und dem Beckenboden. Wir erhielten eine Fülle von Informationen und wurden immer wieder aufgefordert, unser Klientel genau zu betrachten. Wie ist die Haltung des Praktizierenden, was braucht er von mir? Des weiteren wurde uns gelehrt, was es mit den muskulären Verbindungen auf sich hat und wie gewisse, meist altersbedingte, Krankenbilder entstehen und definiert sind. Es wurde aufgezeigt was für betroffene Menschen, aus anatomischer Sicht, hilfreich sinnvoll und machbar ist.

Die konkreten Tipps zur Modifizierung klassischer Yogaübungen und Übungsabfolgen, vermittelte uns im zweiten Ausbildungsteil die überaus kompetente wie auch liebenswürdige Ursula Salbert. Vorausgehend befassten wir uns mit dem Alter und altern. Wie hilft Yoga im Alter und wo liegen die Bedürfnisse mit den Jahren? Bei welcher Krankheit welche Übungen angewendet  und wie eine heterogene Gruppe unterrichtet werden kann, zeigte Ursula mit viel Humor und Empathie.

Da das Altern ein unaufhaltbarer Prozess ist und Abnützungserscheinungen mit sich bringt, also Zustände die sich nicht verändern, rückbilden oder gar heilen lassen, liegt der Kompromiss beim bestmöglichen Erhalt der Lebensqualität. Keine Überanstrengungen, unkontrollierten Bewegungen, falschem Ehrgeiz oder Hektik. Wichtigstes Ziel ist die Zentrierung, das Einmitten seiner selbst. Nur so kann Gelassenheit entstehen. Ist der Geist des alternden Yogis ruhig und ganz bei sich, kann er  zur bewussten Bewegung ermutigt und motiviert werden . Über die Sinne geschult liegt dieses Ziel näher und macht für so manchen die Yogastunde begreif-und fühlbarer. Mich persönlich hat sehr beeindruckt, wie mit subtilen Kleinstbewegungen so viel Wirkung erreicht werden kann und wie wichtig mentale Begleitung ist.

Eine echte Herausforderung an den Unterricht im Seniorenyoga sind die verschiedenen Beschwerden die die Kursteilnehmer mitbringen. Am letzten Kurstag planten wir in Gruppen eine Unterrichtssequenz mit Berücksichtigung konstruierter  Defizite. Da kam man schon mal an seine Grenzen.

Ich bin dankbar für die erfüllten Weiterbildungstage in Bern und hoffe, meinen Seniorenyogis mit all dem erworbenen Wissen meine besten Dienste leisten zu können.

Namaste

Nathalie Cardinaux

 

 

Ganeshas Lieblingskonfekt

Ganeshas Lieblingskonfekt

Ganeshas Lieblingskonfekt

 

Dieses indischen Kichererbsenpralinen treffen nicht nur Ganeshas sondern auch meinen Geschmack. Die Kugeln zergehen auf der Zunge. Geschmacklich erinnern sie an Laddu, die Konsistenz jedoch ist cremiger. Sie sind einfach herzustellen und lassen sich etwa zwei Wochen im Kühlschrank aufbewahren.

Für 25 pralinengrosse Stücke benötigt man:

  • 2 Esslöffel Kokosöl
  • 2 Esslöffel Kokosblütenzucker
  • 100 Gramm Kichererbsenmehl
  • 30 Gramm gemahlene Mandeln
  • 30 Gramm Kokosmehl
  • 1/2 Deziliter Kokoswasser oder Kokosmilch
  • 1 Esslöffel Cashewnüsse
  • 1 Esslöffel Goijbeeren getrocknet

Zubereitung:

Kokosöl in einer Pfanne schmelzen, Zucker,Mehle und Mandel darin rösten. Kokoswasser oder Milch dazugeben. Mit einem Holzwerkzeug zu einer Paste verarbeiten. Pfanne vom Herd nehmen und die Masse auf ein Backpapier geben, glattstreichen und im Kühlschrank über Nacht ruhen lassen.

Am nächsten Tag, Cashewnüsse und Gojibeeren im Mixer fein hacken.

Aus der gekühlten Masse pralinengrosse Kugeln formen und im Nussbeerenhackmix drehen.

Yogischer Food Yummie

Yogischer Food Yummie

Ihr werdet in Zukunft vermehrt von diesen netten «Essensbildchen» auf meinem Blog antreffen. Damit wir uns richtig verstehen, ich gehöre nicht zu den Fotojunkies die vor jedem Essen den Teller ablichten müssen. Aber manchmal koche ich so schön, dass auch ich zur Kamera greife und den Augenschmaus vor dem Verzehr fotografiere. Öfters sind es einfache Gerichte die es mir antun, wie beispielsweise diese elegante Winterbowl. Schlichter Nüsslisalat getoppt mit gerösteten Cashew- und Granatapfelkernen, Orangenspalten und aromatische Zwiebelsprossen. Das Balsamicodressing wird kurz vor dem Servieren über den Salat geträufelt. Gesundes Essen ist absolut sexy:)

Yin Yoga Workshop am Geburtstag

Yin Yoga Workshop am Geburtstag

Workshop «Diving into Space» ************************************************************

Nach einem wunderbaren Brunch mit Freunden, durfte ich in später Nachmittagsstunde meines Geburtstages, in einen anderen Kosmos eintauchen. Karla Pedrero führte uns in den unendlichen Raum um uns herum.

Mit Elementen aus dem Buthotanz bewegst du dich in aller Langsamkeit, kreisend um die eigene Achse und geniesst diesen slow Moment dieser zweistündigen Yoga Sadhana. Es folgen weitere Experimente, angeleitet durch Karlas warme, gehaltvolle Stimme und mit passender Musik untermalt. Die Atmosphäre im Raum ist friedvoll. Neben mir befinden sich keine Marsmenschen sondern lauter experimentierfreudige Yogis und Yoginis die damit beschäftigt sind, ihren eigenen Space zu ergründen. Wir halten die Position, sinken in die Tiefe unserer Beindehnung, verweilen dort und kommen zurück in eine entspannte Rückenlage. Jetzt darf ich mich der Brustöffnung hingeben und vom Bolster tragen lassen. Ich bin unendlich dankbar, jetzt hier sein zu dürfen an diesem schönen Ort, mitten in der Stadt Bern.

http://www.buyori.me/sadhana